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07.06.2010

E-Bike Förderungen

So sparen Sie Geld beim Kauf eines E-Bikes!

So sparen Sie Geld beim Kauf eines E-Bikes! 

Von wegen "unsportlich"! Durch die enorme technische Entwicklung der Antriebe und der Akkus eröffnet die neue Dimensionen in allen Facetten des Freizeitradelns. Steigungen verlieren ihren Schrecken, der Gegenwind an Schärfe - und wenn`s um den körperlichen Zustand einmal nicht zum Besten steht, dann bringt dich dein "Pedelec" zuverlässig und ohne große Kraftanstrengung ans Ziel. Und das wohl größte Plus für genüssliche Tourenradler: Mit dem zusätzlichen "E-Schub" sind ab sofort Strecken möglich, die du mit dem Fahrrad bisher nicht zurücklegen konntest oder wolltest.

Das eröffnet zum Beispiel in der sportlichen Zweisamkeit völlig neue Chancen bei der Freizeitgestaltung: Konditionelles oder kräftemäßiges Ungleichgewicht, das bislang gemeinsame Ausfahrten zeit- und längenmäßig stark eingeschränkte, wird durch die technische Unterstützung praktisch aufgehoben: Locker strampelt sie nun auf dem E-Bike mit ihm eine 70-km-Tour, die bislang völlig utopisch war.

Dass die „Pedelecs“ immer beliebterwerden, hat aber nicht nur sportliche Gründe:
Auch Ölpreisschock und Finanzkrise bewirkten ein Umdenken in Sachen Mobilität. Das einsttbelächelte Pensionistenrad, behaftet mit dem Image der völligen Unsportlichkeit, stieg mittlerweile zum Trendfahrzeug von modernen, umweltbewussten Menschen auf, die durch den zusätzlichen Antrieb auch locker und schweißfrei den Weg durch den Morgenverkehr ins Büro zurücklegen. Die statt eines teuren Parkplatzes den Gratisstellplatz direkt vorm Arbeitsplatz nützen und statt kostenintensiver Tankfüllung direkt von der Steckdose „nachfüllen“. Die positiven Aspekte wie Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Kosteneinsparung durch weniger Spritverbrauch überwiegen also deutlich und sorgen bei den Händlern für gewaltig steigende Verkaufszahlen. Spitzenreiter ist klarerweise China: Dort wurden im vergangenen Jahr 20 Millionen Elektrofahrräder verkauft!

Die Technik
Anfang der 90er-Jahre kamen erstmals Fahrräder mit elektrischer Tretkraftunterstützung auf den Markt. Zu dieser Zeit galt die dafür notwendige Technik noch als teuer, schwer und unzuverlässig. Die Qualität und die Funktionalität nahmen aber rasch zu – auch dank der im Jahre 2002 erlassenen EU-Norm, in der die sicherheitstechnischen Anforderungen und Prüfbedingungen für E-Bikes verbindlich festgelegt wurden: Speziell in den letzten Jahren aber hat sich die Technik der E-Bikes und auch der Markt dafür stark weiterentwickelt. Sahen die E-Bikes vor Jahren noch sehr plump und ungewöhnlich aus, so konnten durch leichtere und kleinere Antriebselemente Optik und Gewicht der elektrisch unterstützten Bikes stark verbessert werden. Faktum ist jedenfall: Moderne E-Bikes sind äußerlich von einem normalen Fahrrad kaum noch zu unterscheiden.

Zwei Gruppen
Man sagt zwar generell „E-Bike“ – tatsächlich aber wird bei Fahrrädern mit Elektromotor aufgrund des unterschiedlichen Antriebs zwischen zwei Gruppen unterschieden:

Das E-Bike: Bei diesen Modellen werden Muskelkraft und Elektromotor unabhängig voneinander genutzt. Der elektrische Antrieb kann über einen Gasgriff oder einen Hebel am Lenker bedient werden, ohne dass der Fahrer in die Pedale treten muss.

Das Pedal Electric Cycle: Bei diesen sportlicheren „Pedelecs” ist die Motorunterstützung an die Tretbewegung gekoppelt, der Fahrer muss also immer in die Pedale treten und wird dabei automatisch und je nach Bedarf vom Elektromotor unterstützt. Die Funktion auf einen einfachen Nenner gebracht: Die Kurbelbewegung wird von einem Sensor erkannt und der Motor gibt automatisch einen eingestellten Prozentsatz der selbst aufgebrachten Kraft dazu. Dieser Unterstützungsgrad kann bei den meisten Modellen selbst eingestellt werden.

Grundsätzlich unterscheidet man drei verschiedene Antriebskonzepte:
1. Bürstenloser Tretlagermotor
2. Nabenmotor in der hinteren Nabe
3. Nabenmotor in der vorderen Nabe
Auch die Lage des Akkus ist verschieden: Während man bei einigen Bikes den Akku in den Rahmen verbaut, kann man bei anderen Modellen den Akku abnehmen. Das ist dann ein Vorteil, wenn das Rad zum Nachladen nicht in der Nähe einer Steckdose geparkt werden kann – der transportable Akku wird lässig zur nächsten „Stromtankstelle“ mitgenommen. Kleiner, aber feiner Unterschied: Die Optik des Fahrrades ist natürlich bei einem im Rahmen verbauten Akku weniger „auffällig“.

DIE KOSTEN
Die Anschaffungskosten eines E-Bikes bewegen sich je nach Qualität und Ausstattung von ca. 1.000 Euro aufwärts – für Topmaschinen muss man schon 4.000 Euro und mehr hinblättern. Dafür gibt‘s klare Qualitätsunterschiede: Bei den günstigsten Modellen ist der Antrieb relativ schwach und auch ziemlich laut. Bei den hochwertigen Bikesfunktioniert der Antrieb sofort, wenn man losfährt, ohne dass man lange „ankurbeln“ muss. Der Preis ist generell nach oben hin flexibel, richtet sich in erster Linie nach den Ausstattungsvarianten. So gibt es zusätzlich eingebaute Anfahrtshilfen oder Reifen mit Pannenschutz gegen Aufpreis.

Förderungen in Österreich
Informieren Sie sich im Internet über regionale Unterschiede und wie Sie beim Kauf eines neuen Elektrofahrrades in den Genuss von Förderungen kommen.

Allgemeine Informationen. So können Sie beim Kauf eines Elektrofahrrades Geld sparen.
Wien. 30% des Anschaffungswertes (max. € 300) bis Dezember 2010.
Niederösterreich. 20% des Anschaffungswertes (max. € 300) bis Dezember 2010.
Steiermark. 15% des Anschaffungswertes (max. € 250) bis Dezember 2010.
Burgenland. 30% des Anschaffungswertes (max. € 200) bis Dezember 2010.
Kärnten. 10% des Anschaffungswertes (max. € 220) bis Dezember 2010.
Kärnten - ausgewählte Gemeiden. Sonderförderungen für den Kauf von Elektrofahrrädern.
Wachau (Niederösterreich). Für Unternehmen im Tourismus und Freizeit (max. € 500) bis Dezember 2011.
Ökoregion Kaindorf (Steiermark). 100-Euro-Förderung für eine limitierte Zahl von Elektrofahrrädern.
Linz (Oberösterreich). 200-Euro-Förderung bis Juli 2010.
Lienz (Tirol). 10% des Anschaffungswertes (max. € 150).
Tirol Ab sofort gibt es auch in Tirol für alle Kunden der TIWAG eine Förderung für den Kauf eines E-Bikes in Höhe von € 300,-
Weitere Gemeinden. Informationen über regionale Förderungen auf Gemeindeebene.
klima:aktiv mobil Programm. Förderung bis zu 400 Euro für Betriebe, Gemeinden, Tourismus und Vereine.

eybl-TIPP: In Oberösterreich erhalten Sie ab 1.Mai 2010 auf Ihr neues Elektrofahrrad eine Förderung in der Höhe von 150 Euro. Die neue Regelung gilt übrigens ein Jahr rückwirkend!

Keine einheitlichen Regelungen für Salzburg, Vorarlberg und Tirol.

Pedelecs machen richtig Spaß!
Kaum sitzt man auf dem Rad und tritt in die Pedale, scheint eine unsichtbare Hand einzugreifen, um Gerät samt Fahrer sanft, aber trotzdem kräftig nach vorne zu schieben. Dieses Gefühl des „Geschobenwerdensund-trotzdem-Selbsttretens“ zaubert dir unweigerlich ein Wohlfühllächeln ins Gesicht. Gut, dass du ihn hast, wenn du ihn brauchst: Je nach Gelände kann zwischen starkem oder schwachem Schub gewählt erden. Kaum losgetreten, setzt sofort sanft der Antrieb ein und hilft kräftig mit. Auf ebener Strecke ist die Motorhöchstgeschwindigkeit von 25 km/h bald erreicht und man fühlt sich in den siebten Fahrradhimmel versetzt, wenn man auf dem Radweg zügig die motorlosen Radler überholt. Wer allerdings schneller als 25 km/h fahren will, muss das dann ohne Motorunterstützung tun und kräftig in die Pedale treten. Sobald die Geschwindigkeit wieder unter diese „Schallmauer“ sinkt, setzt sofort wieder der Motor ein. Die Bedienung ist kinderleicht: An der Lenkstange befindet sich neben Gangschaltung (je nach Modell zwischen 7 und 27 Gängen) und Bremsen ein Display. Mit dem „Power“-Knopf wird der Antrieb eingeschaltet und dann zwischen verschiedenen Antriebsstärken gewählt. Auf geraden Strecken reicht die niedrigste (schwächste) Antriebsstufe aus, bergauf schaltet man auf die höhere. Die Unterstützung beim Treten bemerkt man hauptsächlich beim Wegfahren, bei Gegenwind und beim Bergauffahren – da geht‘s mit der höchsten Antriebsstufe schon ganz schön dahin. Besonders auf dem Berg überzeugt das Pedelec: Während man sich mit einem normalen Fahrrad über die Hügel doch etwas plagen muss, gleitet man mit der elektrischen Unterstützung hinauf – bei Bedarf wird einfach leicht mitgetreten. Durch die Formel „höhere Geschwindigkeit bei geringerem Kraftaufwand“ wird jedem Tester sofort klar: Mit dem E-Bike kann jeder deutlich größere Entfernungen zurücklegen, ohne Gefahr zu laufen, die eigenen konditionellen Verhältnisse zu überschreiten. Und falls jemand, der nie mit einem Moped gefahren ist, Bedenken beim Handling hat: Zum Fahren braucht es keine spezielle Übung – das Fahrgefühl ist das gleiche wie mit einem normalen Fahrrad! Die Effizienz der E-Bikes jedenfalls ist beeindruckend! Im Vergleich zu einer Trainingsrunde mit einem normalen Fahrrad liegen die Pulswerte bei gleicher Durchschnittsgeschwindigkeit um 25 bis 30 Prozent tiefer. „Fahren ohne zu schwitzen“ ist also kein leeres Versprechen – was speziell „Dienstfahrer“ freuen wird. Überhaupt: Die Vorteile der Pedelecs im Stadt- und Nahverkehr liegen auf der Hand! Einfache Handhabung, keine Führerschein- oder Helmpflicht, Einstufung als Fahrrad (und deshalb auf Radwegen zugelassen) und schließlich Energiekosten, die vernachlässigbar sind. Wer also schnell und ohne große Anstrengung ins Büro oder zum Einkaufen kommen will, ist mit dem E-Bike bestens bedient. Je nach Typ und Ausstattung sind die Bikes für den Normalgebrauch, für ausgedehnte Ausflüge im flachen und steilen Gelände und bis hin zum sportlichen Einsatz konzipiert. Für den normalen Einsatz genügen die 8 Gänge der günstigen Version. Man kann damit sogar extreme Steigungen bewältigen. Fazit: Pedelecs machen richtig Spaß! Dank der elektrischen Unterstützung kann man genussvoll und sportlich über Hügel und Berge treten. Gemeinsame Touren mit stärkeren Partnern sind problemlos machbar. Auch der Gegenwind verliert seinen Schrecken, vor allem auf langen Fahrten. So lassen sich auch von Ungeübten lange Distanzen ohne große Anstrengung bewältigen.

Unsere Verkaufsexperten in den eybl Megastores und Shops stehen Ihnen für nähere Informationen 
zu den E-Bikes gerne zur Verfügung!

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